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Waschmaschine Test 2015 - die Testsieger im Vergleich.

Waschmaschine Test 2016 – Testsieger im Vergleich

Preistipp und Testsieger 2015 Beko WMB 71643 PTE im Test

338,99 € 449,00 €

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Toplader Testsieger Bauknecht WAT UNIQ 632 im Waschmaschinen Test

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AEG L76471PFL Waschmaschine im Test

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Siemens iQ800 WM14Y54D

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Bosch WAY28742 im Test

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Waschmaschinen sind aus unseren Haushalten nicht mehr wegzudenken. Es gibt sie in unterschiedlichen Bauformen und den verschiedensten Ausstattungen. Alle Hersteller buhlen um die Gunst der Kunden. Da schleichen sich hin und wieder auch schon einmal weniger praxistaugliche Geräte in das ohnehin unüberschaubare Angebot an Waschmaschinen ein. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass sich Verbraucher auf die Erfahrungen und Ergebnisse einiger unabhängiger Experten verlassen können. Deswegen unserer Waschmaschine Test für Sie.

Dazu zählt unter anderem die Stiftung Warentest, die in unregelmäßigen Abständen Vollwaschautomaten testet und diese einem realitätsnahen Dauertest unterzieht, in dem die Testkandidaten auf Herz und Nieren geprüft werden.

Wenn Sie schon immer wissen wollten, wie die Stiftung Warentest testet, finden Sie auf diesen Seiten die Antworten. Sie erfahren, wie sich die Waschmaschinen in Ihrer Funktion, der Leistung, der Größe und der Energieeffizienz unterscheiden, worauf es beim Kauf einer Waschmaschine ankommt, welcher Bautyp für Sie in Frage kommt, auf was Sie speziell achten sollten, welche Funktionen wichtig und nützlich im Alltag sind und auf welche Features Sie getrost verzichten können.

Alles wichtige Details, denn schließlich soll die Waschmaschine viele Jahre zuverlässig ihren Dienst versehen. Deshalb ist es wichtig zu wissen, welches die eventuellen Schwachpunkte einer Waschmaschine sind. Zusätzlich haben wir einen Waschmaschinen Ratgeber für Sie zusammengestellt. Darin finden Sie Antworten bei eventuellen Unklarheiten und – falls das Waschergebnis nicht Ihren Vorstellungen entspricht – Wasch- und Pflegetipps aus der Praxis für das Waschen Ihrer Wäsche.

Außerdem erfahren Sie, wann es sich lohnt, Ihre alte Waschmaschine gegen eine neue, effizientere und umweltschonende Waschmaschine auszutauschen. Anhand eines simplen Rechenexempels erläutern wir Ihnen das Für und Wider und wie viel Geld Sie dabei sparen können.

Selbstverständlich stellen wir Ihnen den Testsieger der Stiftung Warentest vor. Darüber hinaus finden Sie in unserem Waschmaschinen Test aber auch Modelle mit einem besonders attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis vor.

Grundlegende Informationen zum Waschmaschine Test

Bautyp
Es gibt zwei grundsätzliche Waschmaschinentypen: den Toplader und den Frontlader. Ein Toplader wird von oben beladen, der Frontlader dagegen an der Vorderseite. Abgesehen von einigen wenigen Geräten bietet er mit seiner großen runden Glastür auch während des Waschvorgangs einen Blick auf die Wäsche im Inneren der Trommel. Außerdem lässt sich die Geräteoberseite gleichzeitig als Ablagefläche für Waschmittel, den Waschkorb oder – falls der Hersteller dies vorsieht – auch einen Wäschetrockner nutzen. Bei einigen dieser Frontlader lässt sich die Geräteoberseite abnehmen. Dadurch werden sie zur unterbaufähigen Waschmaschine und können beispielsweise unter einer Küchenarbeitsplatte installiert werden.

Ist das gewünschte Modell nicht unterbaufähig, kann es bei entsprechender Nischenhöhe möglicherweise zumindest mit der Geräteoberseite untergeschoben werden. Wenn Sie die Waschmaschine in die Küche integrieren möchten, sollten Sie auf ein Einbaugerät zurückgreifen. Diese lassen sich nahtlos in die Küchenoptik integrieren.

Zusätzlich werden Frontlader angeboten, die über einen eingebauten Trockner verfügen. Diese Kombigeräte bezeichnet man als Waschtrockner.

Für einen Toplader spricht jedoch der geringe Platzbedarf, denn sie sind in der Regel deutlich schmäler. Deshalb kommen sie häufig in kleinen Wohnungen mit wenig Platz zum Einsatz.

Programmvielfalt und Zusatzfunktionen
Waschmaschinen unterscheiden sich teilweise gravierend aufgrund ihrer Ausstattung. Doch die Grundfunktionen beherrschen alle Haushaltswaschmaschinen für den privaten Gebrauch. Sie besitzen einen Vor- und Hauptwaschgang, können die Wäsche einweichen, spülen, weichspülen beziehungsweise stärken und natürlich schleudern.

Die konventionellen Waschprogramme für Koch- und Buntwäsche, Baumwolle, pflegeleichte Textilien, Wolle und Kaltwäsche sind bei den meisten Maschinen ebenfalls zu finden. Häufig lassen sich die Standardprogramme mit Hilfe von Optionen individuell auf die Bedürfnisse anpassen.

Ausstattungsmerkmale
Worin sich jedoch viele Maschinen unterscheiden sind Ausstattungsmerkmale wie die Bedienung, der Geräuschpegel und die freie Wahl der Schleuderdrehzahl. Auch ein Beladungssensor, eine Mengenautomatik, ein Wassermengenzähler, ein Spülstopp vor dem automatischen Abpumpen des letzten Spülwassers, eine Unwuchtkontrolle oder eine Wasserschutzvorrichtung gehören nicht zur Standardausstattung einer Waschmaschine.

Außerdem unterscheiden sich Waschmaschinen aufgrund der maximalen Füllmenge, dem Volumen der Trommel und der Schleudereffizienz. Die Wirtschaftlichkeit hängt unmittelbar von diesen Ausstattungsmerkmalen ab.

Tipps für den Kauf einer Waschmaschine

Bei einer Neuanschaffung spielt nicht nur die Effizienz eine große Rolle. Deshalb sollten Sie sich genau überlegen, welche Funktionen für Sie wichtig sind, denn in der Regel begleitet Sie die Waschmaschine für die nächsten 10 bis 20 Jahre wie unsere Tests zeigen.

  • Welcher Waschmaschinentyp eignet sich besser für Sie? Top- oder Frontlader? Bei Letzterem stellt sich die Frage: Soll es ein freistehendes Modell sein oder ein Einbaugerät? Wenn das gewünschte Modell nicht als Einbaugerät angeboten wird, ist möglicherweise ein unterbaufähiges Modell erhältlich. Falls nicht, kann auch ein freistehendes Gerät bei entsprechender Nischenhöhe platziert werden.
  • Bevorzugen Sie ein Kombinationsgerät aus Waschmaschine und Trockner? In diesem Fall müssen Sie damit rechnen, dass die Trommel ein geringeres Volumen als bei einem reinen Trockner aufweist, was zu einer stärkeren Knitterbildung der Wäsche führt.
  • Eignet sich der geplante Standort für das gewünschte Modell? Bei der Wahl eines Topladers benötigen Sie oberhalb der Waschmaschine genügend Freiraum zum Befüllen der Maschine.
  • Wie viel Füllmenge benötigen Sie? Eine zu groß dimensionierte Waschmaschine arbeitet unwirtschaftlich. Der effizienteste Waschgang ist immer der mit einer voll beladenen Trommel. Einige Modelle arbeiten jedoch mit Hilfe einer Mengenautomatik ebenfalls sehr effizient. Um eine Überladung der Maschine und einen höheren Aufwand durch häufigeres Waschen zu vermeiden, sollten Sie sich aber keinesfalls für eine zu geringe Füllmenge entscheiden. Orientieren Sie sich an Ihrem derzeitigen Bedarf. Wie viel Wäsche fällt im Moment an und wie häufig waschen Sie? Es gibt Waschmaschinen mit einer Füllmenge zwischen 3 und 12 kg. Die am häufigsten gefragten Modelle liegen zwischen 5 und 8 kg. Als Faustregel gilt: Bei Haushalten mit 1 – 2 Personen genügen in der Regel Waschmaschinen mit einer maximalen Füllmenge zwischen 3 und 5 kg. Dagegen eignet sich bei einem Haushalt mit 3 – 4 Personen ein Modell mit 6 – 8 kg Füllmenge. Größere Haushalte entscheiden sich besser direkt für die Modelle mit 9 – 12 kg Füllmenge. Im Übrigen bezieht sich die Füllmenge immer auf die Wäschemenge im trockenen Zustand.
  • Ein günstiger Anschaffungspreis sagt noch nichts über die Wirtschaftlichkeit einer Waschmaschine aus. Wesentlich stärker fallen die Folgekosten während der teilweise recht langen Lebensdauer ins Gewicht. Achten Sie deshalb auf die Energieeffizienzklasse und entscheiden Sie sich nur für ein Modell mit „A+++“. Aktuelle Topmodelle unterschreiten inzwischen die Anforderungen für diese beste Klasse teilweise um bis zu 40 % – mit diesen Waschmaschinen schonen Sie garantiert Ihre Haushaltskasse.
  • Informieren Sie sich über den Stromverbrauch der Waschmaschine im Aus- oder Standby-Modus. Dieser kann während der langen Lebensdauer durchaus eine Rolle spielen.
  • Besitzen Sie eine kostengünstige und umweltschonende Warmwasseraufbereitung? Indem Sie die Waschmaschine an eine Warmwasserleitung anschließen, könnten Sie die Stromkosten deutlich reduzieren. Doch nicht jedes Modell ist dafür geeignet.
  • Beachten Sie bei der Auswahl der Maschine auch den Wasserverbrauch. Selbst wenn dieser auf den ersten Blick nicht hoch erscheint. Im Laufe einer Betriebsdauer von 10 bis 20 Jahren summieren sich selbst kleine Differenzen zu großen Summen.
  • Vergleichen Sie die EU-Energielabel der für Sie in Frage kommenden Modelle.
  • Die Energieeffizienz der Waschmaschine ist jedoch nur die halbe Miete beim Energiesparen, wenn Sie beispielsweise einen Trockner nutzen. Achten Sie aus diesem Grund auf eine sehr gute Schleuderwirkungsklasse, am besten Klasse A. Nur dann besitzt die Wäsche nach dem Schleudern bereits die geringste Restfeuchte.
  • Lässt sich die Schleuderdrehzahl frei wählen? Besitzt die Maschine eine Unwuchtkontrolle beim Schleudern, um Beschädigungen an der Aufhängung der Trommel zu vermeiden?
  • Welche Waschprogramme benötigen Sie? Die Anzahl der angebotenen Programme ist bei Waschmaschinen recht unterschiedlich. Neben den Programmen für Koch- und Buntwäsche gehören Feinwäsche, Pflegeleicht und ein Wollprogramm sowie ein Kaltwaschgang dazu. Zusätzlich sollten Sie darauf achten, dass die für Sie wichtigen Sonderprogramme vorhanden sind. Das können Schnell- und Energiesparprogramme sein, ein Dampfprogramm oder eines speziell für Allergiker mit einem zusätzlichen Waschgang, um sämtliche Waschmittelrückstände restlos zu entfernen. Außerdem gibt es Programme für Businesskleidung, Jeans, Dessous, gemischte Wäsche, Funktionskleidung, Daunen oder Gardinen.
  • Welche Ausstattung ist Ihnen wichtig? Legen Sie Wert auf eine Waschmaschine mit einer intelligenten Steuerung? Wie wäre es mit einer Mengenautomatik, Beladungserkennung und Dosieranzeige oder wünschen Sie sogar eine automatische Dosierung des Waschmittels? Soll die Maschine in der Wohnung aufgestellt werden, ist eine besonders laufruhige Maschine von Vorteil.
  • Welchen Bedienungskomfort wünschen Sie? Mit einem großen Touch-Display ist die Bedienung einfacher als mit unzähligen Tasten und einem extra Drehschalter. Möchten Sie die Waschmaschine mit Ihrem Handy fernsteuern können, benötigt sie eine entsprechende WLAN-Schnittstelle?
  • Welchen Schutz vor austretendem Wasser bietet die Maschine? Besitzt sie einen doppelwandigen Zulaufschlauch, einen AquaStop oder sogar einen Mehrfachwasserschutz? Einige Modelle erkennen mit einem Vollwasserschutz sogar austretendes Wasser im Gerät. Übernimmt der Hersteller eventuell auch die Schäden bei austretendem Wasser?
  • Wo möchten Sie Ihre Waschmaschine kaufen? Beim Kauf im Internet ist die Lieferung in der Regel kostenlos. Und bei Bedarf kann die alte Maschine gleich entsorgt werden.

Energieeffizienzklasse

Die richtige Waschmaschine mit der passenden Energieeffizienzklasse.Wenn Sie sich für eine neue Waschmaschine interessieren, wird Ihnen sicherlich das Energielabel an den Modellen bereits aufgefallen sein. Jeder Hersteller muss seine Geräte mit diesem farbigen Etikett kennzeichnen, um Kunden einen besseren Vergleich zwischen Geräten unterschiedlicher Hersteller zu ermöglichen.

Inzwischen trägt das Energielabel immer häufiger aktiv zu einer Kaufentscheidung bei. Je höher beziehungsweise je grüner die Einstufung, desto energiesparender arbeitet das Gerät und umso leichter verkauft sich das Modell. Folglich unternehmen die Hersteller alles, um ihre Modelle in eine möglichst hohe Energieeffizienzklasse einzustufen.

Waschmaschinen verbrauchen vor allem beim Aufheizen des Wassers enorm viel Energie. Aus diesem Grund statten die Hersteller ihre Waschmaschinen mit Sparprogrammen aus. Diese verwenden eine niedrigere Temperatur für den Waschgang und benötigen teilweise auch weniger Wasser. Für ein identisches Waschergebnis brauchen diese Eco-Programme zwar deutlich länger, doch dafür erhält das Modell eine bessere Energieeffizienzklasse.

Das EU-Energielabel
Einige der Angaben auf dem Energielabel, so auch der Strom- und Wasserverbrauch, beziehen sich auf eine durchschnittliche Nutzung mit 220 Waschzyklen pro Jahr. Aus diesem Grund kann der tatsächliche Strom- und Wasserverbrauch je nach Haushalt und Nutzung deutlich von diesen Angaben abweichen. Es wurde zwar ein Modellhaushalt zur Berechnung herangezogen, doch in erster Linie dienen diese Angaben dem einfacheren Vergleich verschiedener Waschmaschinen.

Links oben auf dem Energielabel befindet sich der Name des Herstellers und die Modellbezeichnung. Darunter sind die verschiedenfarbigen Balken der Energieeffizienzklassen (D bis A+++) zu sehen. Rechts daneben wird die erreichte Energieeffizienzklasse mit einem schwarzen Pfeil angezeigt. Darunter ist der Stromverbrauch in kWh angegeben.

Im unteren Bereich ist neben dem jährlichen Wasserverbrauch in Liter die maximale Füllmenge für das Programm „40/60° Baumwolle“ in Kilogramm zu finden. Daneben ist die Schleuderwirkungsklasse von A (beste) bis G (schlechteste) angegeben. Sie gibt die Restfeuchte nach dem Durchlaufen des Waschprogramms an. Außerdem finden Sie rechts unten die Angaben zur Geräuschentwicklung beim Waschen und beim Schleudern in Dezibel.

So testet die Stiftung Warentest

Beim aktuellen Test der Stiftung Warentest werden die Waschmaschinen einem Dauertest unterzogen, der einen Langzeitbetrieb über 10 Jahre simulieren soll. Dabei gehen die Tester von durchschnittlich 3 Wäschen pro Woche aus. Über den Zeitraum von 10 Jahren ergibt dies 1.840 Wäschen für jede Maschine. Das entspricht 7 Tonnen Wäsche, welche die Testkandidaten bewältigen müssen.

Damit bei einem Ausfall eines Gerätes der Test nicht wiederholt werden muss, testet das Labor gleichzeitig 3 Geräte je Modell. Außerdem lassen sich dadurch Serienstreuungen ausschließen. Dieser Test dauert 6 Monate inklusive Pausen.

Stiftung Warentest

PlatzierungProduktNoteJahr
1. PlatzBosch WAY2854D1,6 (Gut)2013
1. PlatzSiemens iQ800 WM14Y54D1,6 (Gut)2013
1. PlatzMiele W 5861 WPS1,6 (Gut)2013
2. PlatzMiele WKF 110 WPS1,7 (Gut)2014
2. PlatzSiemens WM14Y74D1,7 (Gut)2014
2. PlatzBosch WAY287421,7 (Gut)2014

Waschwirkung und Restfeuchte

Aufgrund normierter Prüfverfahren gelten für alle Waschmaschinen die gleichen Voraussetzungen. Als Waschmittel wird ein Referenzwaschmittel – grammgenau auf die jeweilige Füllmenge optimiert – verwendet. Bei den Tests wird die Reinigungsleistung der Waschmaschine mit normierten Stoffstreifen überprüft. Diese sind mit Öl, Blut, Ruß, Hautfett, Kakao und Rotwein präpariert. Für eine gleichbleibende Wasserqualität im Testinstitut wird sorgt eine eigene Wasseraufbereitungsanlage.

Der Waschmaschine Test sieht sowohl eine halbe wie auch eine volle Beladung vor. Dabei werden Handtücher, Bettwäsche und verschmutzte Stoffstreifen abwechselnd in die Trommel gelegt. Diese Funktionsprüfung besteht aus mindestens 20 Wäschen.

Nach dem Schleudern wird die Schleuderwirkung ermittelt, indem die Wäsche gewogen wird. Zusätzlich wird anhand des Restwassers in der Wäsche die Spülwirkung der Waschmaschine überprüft, Waschmittelrückstände analysiert und die Reinigungsleistung mit Hilfe der Stoffstreifen ausgewertet. Dazu verwenden die Tester ein spezielles Messgerät, das aufgrund der Lichtreflektionen erkennt, wie gut die Flecken entfernt wurden.

Wie effizient arbeiten die Waschmaschinen?
Im Labor gibt es ein separates Messterminal, das den Strom- und Wasserverbrauch je Waschgang ermittelt und daraus Erkenntnisse über die Umwelteigenschaften der Waschmaschine liefert. Außerdem werden die Strom- und Wasserkosten nach dem Modellhaushalt berechnet und auf 10 Jahre hochgerechnet. Dabei traten im aktuellen Test teilweise gravierende Unterschiede in der Effizienz der Waschmaschinen zutage, die im dramatischsten Fall 200 Euro ausmachten.

Wie laut sind die Waschmaschinen im Test?
Die Geräuschprüfung erfolgt in einem Akustiklabor. Die Waschmaschine wird im voll beladenen Zustand getestet, sowohl beim Waschen als auch beim Schleudern. Mikrofone erfassen den Schallpegel.

Wie ist die Handhabung im Test?
Die Beurteilung der Handhabung erfolgt durch 5 Nutzer, darunter auch Experten. Geprüft werden festgelegte Kriterien, wie die Einstellung des Programms, das Beladen der Trommel und das Einfüllen des Waschmittels.

Welchen Schutz gibt es gegen auslaufendes Wasser?
Außerdem wird geprüft, inwieweit die Waschmaschine gegen Wasserschäden geschützt ist. Ob es neben einem AquaStop einen doppelwandigen Zulaufschlauch, einen Mehrfach- oder sogar Vollwasserschutz gibt.

Die Stiftung Warentest rechnet es uns vor
Nach einer Untersuchung der Stiftung Warentest verbraucht eine 20 Jahre alte Waschmaschine je Vollwaschgang zwischen 1,2 und 1,5 kWh Strom. Aktuelle Geräte begnügen sich dagegen bereits mit 0,5 bis 0,8 kWh Strom. Gleiches gilt für den Wasserverbrauch: Während eine betagte, 20 Jahre alte Waschmaschine für diesen Waschgang zwischen 100 und 130 Liter benötigt, verbrauchen aktuelle Modelle mit sparsamen 40 bis 50 Liter weniger als die Hälfte unserer kostbaren Ressource.

Eine Beispielrechnung:
Nehmen wir dazu unseren Preistipp im Waschmaschinen Test, die Beko WMB 71643 PTE mit einem Anschaffungspreis von etwa 300 Euro. Bei drei Wäschen pro Woche benötigt die Maschine etwa 127 kWh im Jahr. Der Wasserbedarf beträgt in diesem Fall rund 6.400 Liter.

Bei einem durchschnittlichen Strompreis von 27 Cent pro Kilowattstunde belaufen sich die jährlichen Energiekosten auf ca. 34,30 Euro. Die Wasserkosten betragen bei einem Kubikmeterpreis von 4,30 Euro im Jahr ca. 27,50 Euro. In Summe sind dies 61,80 Euro pro Jahr.

Die gleiche Nutzung der eingangs erwähnten, betagten Waschmaschine würde hingegen bereits jährliche Stromkosten in Höhe von ca. 59,30 Euro verursachen. Mit den zusätzlichen Wasserkosten von etwa 80,50 Euro betragen die jährlichen Gesamtkosten 139, 80 Euro und damit mehr als das Doppelte.

Bei der Nutzung der neuen Waschmaschine hätten sich die Anschaffungskosten bereits innerhalb von nur 4 Jahren amortisiert. Bei einem konstanten Strompreis könnte die Haushaltskasse um jährlich 78 Euro weniger belastet werden.